Wer ist nun eigentlich Sandro P. ?
Sandro P. wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im beschaulichen Dorf Leuben bei Dresden geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt.
Überliefert ist, dass er dem Lockruf des Goldes nach Amerika folgte, nachdem er seine Lehre als Zimmerer in Dobritz beendet hatte. Ende der 18 hundertachziger Jahre erreichte Sandro P. Kalifornien. Um Geld für den Track nach Alaska zu verdienen, arbeitete er als Tischler und Zimmerer in der Nähe von Stockton, einem Nest im Hinterland rund 60 km südwestlich von Sacramento. Dort lernte er auch seinen künftigen Freund und Kollegen Johannsen Abraham Slater kennen. Jo Slater war wie Sandro P. gelernter Zimmerer und sie lernten sich bei einem gemeinsamen Job kennen. Jo Slater, der im Vergleich zu Sandro P. die Schule besucht hatte, und dem Deutschen auch an Intelligenz überlegen war, überzeugte Sandro P. von der Idee, nicht selber direkt nach Gold zu schürfen , sondern ihre Dienste als Minenholzlieferanten und Zimmerer im Stollenbau anzubieten. So ergab es sich, dass die beiden mit der Schneeschmelze des Jahres 1897, das ersten Bauholz den Yukon hinauf flößten.
Im darauffolgenden Jahr wurden sie beim flößen in der Nähe von Hunker Creeks von einem soeben hungrig aus dem Winterschlaf erwachten Grizzly angegriffen, der es auf eines der 20 Zugpferde abgesehen hatte. Sandro P. befand sich auf dem Floß, um dieses um Felsen und Untiefen zu steuern. Als die Pferde durchgingen versuchte er stehend, das Gleichgewicht auf seinem wackligen Gefährt zu halten. Mit 20 PS hatte Sandro P. gegen den Strom, das erste mal das Gefühl des Surfens empfunden, was schnell den ersten Schreck besiegte. Was aus dem Bären wurde, ist nicht überliefert, Sandro P. und Jo Slater entwickelten aber in der Folge Freude daran, sich von ihren Pferden auf immer kleiner werdenden „ SURF-Brettern“ den Fluß hinauf ziehen zu lassen. Aufgrund der hohen Zahl von Nichtschwimmern in dieser Zeit, erlangte dieser so erfundene neue Sport jedoch keine Verbreitung. Er geriet sogar mit dem Versiegen des Goldrausches in Vergessenheit.
Es existieren leider keine Fotos von den ersten Wakeboardern des Universums bei der Ausübung ihres Sports. Erst im Sommer 2008 wurde in einer verlassenen Hütte im Gebiet von Rabbit Creek eine Art Tagebuch von Jo Slater mit Aufzeichnungen und Skizzen gefunden, die belegen, dass es sich bei Sandro P. und Johannsen Abraham Slater um die ersten echten Wakeboarder handelte.
Angeblich ist Sandro P. nach Argentienien ausgewandert, dort verliert sich vorerst seine Spur…
Nachforschungen laufen aber.
Jo Slater verbrachte seinen Lebensabend in der Heimat Kalifornien, er spezialisierte sich auf den Bau von Stegen und Landungsbrücken am Pazifik. Bekannter als er wurde sein Ur-Ur-Enkel Kelly, einer der weltbesten Surfer überhaupt, und heute schon eine Legende…